Mit diesem Tool kann man für eine beliebige Strecke die Leistungskilometer abschätzen.

Eingabedaten:

Streckenlänge in m:  m
Aufsummierte Höhenmeter bergauf:  m
Aufsummierte Höhenmeter bergab:  m
Gelaufene Zeit: : :

 

Ergebnisse:

Gelaufenes Tempo:  min/km
Abgeschätzte Länge der Streckenteile mit Steigung:  m
Abgeschätzte Länge der Streckenteile mit Gefälle:  m
Durchschnittliche Steigung:  %
Durchschnittliches Gefälle:  %
Multiplikationsfaktor für Steigungshöhenmeter:
Multiplikationsfaktor für Gefällehöhenmeter:
Abgeschätzte Leistungsmeter:  m
Die gelaufene Zeit entspricht folgender Zeit auf flacher Strecke: bei  min/km


Hinweise zur Genauigkeit:

Für eine relativ genaue Berechnung der Leistungsmeter ist es notwendig, das Höhenprofil genau zu analysieren.

Eine Eingabe von Streckenlänge und den Höhenmetern bergauf und bergab funktioniert normaler nicht besonders gut. Bei vergleichbaren Rechnern wird mit linaren Approximationsmodellen gearbeitet. Hier ist der Greif-Höhenrechner oder das Tool von Roger Kaufmann zu nennen, bei denen pro Höhenmeter bergauf 6 bzw. 5 Längenmeter dazu addiert werden und pro Höhenmeter bergab 2 Längenmeter abgezogen werden. In Einzelfällen funktioniert das relativ gut, nämlich dann, wenn die Strecken eine sehr hohe durchschnittliche Steigung aufweisen und sehr steile Bergabpassagen haben.

Bei Strecken, die relativ flach sind und nur Stücke mit geringem Gefälle aufweisen, versagen die Modelle mit konstanten Faktoren. Hier werden übertriebene Werte berechnet. Das liegt daran, daß man ein nichtlineares Modell benötigt und nicht nur ein linearisiertes Modell, das auf einen Arbeitspunkt mit großer Steigung abgestimmt ist. Nähere Erläuterungen dazu befindet sich hier.

Der oben eingebaute Rechner arbeitet mit einem solchen nichtlinearen Modell und berechnet daher realistischere Werte für flache und steile Strecken. Der Rechner geht dabei davon aus, daß das durchschnittliche Gefälle und die durchschnittliche Steigung nicht sehr stark variieren. Wenn man Strecken hat, die sich aus extremen Komponenten zusammensetzen, z.B. 9 km flach und dann 1 km mit 20% Steigung, dann wird dieses Modell auch nicht besonders gut funktionieren. Hier empfiehlt es sich dann, die Strecke in zwei Teile zu zerlegen und getrennt zu berechnen.

Die Grundlage für die hier vorgestellte Berechnung ist die Arbeit von McMahon (Muscles, Reflexes, and Locomotion. Princeton, NJ: Princeton University Press, 1984).

Der Rechner arbeitet nach folgendem Prinzip:
Zunächst wird die durchschnittliche Steigung ausgerechnet. Hierbei wird davon ausgegangen, daß sich die Streckenlänge im Verhältnis zu den Höhenmetern in Anteile mit Steigung und Gefälle aufteilt.

Danach wird der Multiplikations-Faktor für die Umrechnung der Höhenmeter in zusätzliche Längenmeter bestimmt. Hier wird die durchschnittliche Steigung herangezogen und mit 1.5 multipliziert. Der Faktor 1.5 berücksichtigt die Tatsache, daß die Steigung nicht konstant ist und es auch Streckenanteile mit geringerer oder größerer Steigung gibt. Der Faktor 1.5 ist aus einem Abgleich der genauer ausgewerteten Laufstrecken bestimmt worden. Mit der 1.5-fachen durchschnittlichen Steigung wird dann dieser Faktor aus dem Modell von McMahon bestimmt. Jeder Höhenmeter bergauf wird mit diesem Faktor multipliziert und der Streckenlänge hinzugefügt. Mit den Gefällstücken wird auf gleiche Weise verfahren.

Die bei den Streckenprofilen angegeben Leistungsmeter sind genauer. Hierbei ist das Höhenprofil abschnittsweise ausgewertet worden. Es ergeben sich aber in den meisten Fällen nur sehr geringe Abweichungen zu der vereinfachten Berechnung mit dem o.a. Rechner.